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AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für Chartern von Segelyachten für Hobbyzwecke am Balaton


Die vorliegende "Allgemeine Geschäftsbedingungen"- Vereinbarung (desweiteren AGB) kam einerseits zwischen:

- der EASTCRAFT Gesellschaft mit beschrnäkter Haftung (Adresse: H-2364 Ócsa, Némedi út 69. Firmenregister-Nr.: 19-09-517006, Steuer-Nr.: 14752126-2-19, Konto-Nr.: 10700567-49609703-51100005 vertreten durch: Geschäftsführerin Frau Rozália Helmeczi, die Bezeichnung der Gesellschaft desweiteren: Vermieter),

- sowie zwischen dem Mieter des Bootes (Name:…………….………………………………………………………………,
Adresse:…………… …… ………………………………..……………………………………………………..,
Name der Mutter:……………………………………………., Passnummer:…………………....), der im Bootsmietvertrag als Mieter angegebene natürliche Person, oder eine juristische Person als Vertreter einer Firma (desweiteren Mieter) zu folgenden Bedingungen zu Stande:
Mietobjekt: Segelyachten, über die der Vermieter als Besitzer oder als Betreiber verfügt.
Der Basis-, oder Rückgabehafen des Mietobjektes: Balatonkenese, Kenese Marina-Port


I. Allgemeine Charterbedingungen

• Der Vermieter kann das Mietobjekt in zwei Konstruktionen zur Verfügung stellen:
1. Vermieten der Yacht ohne Kapitän (Skipper).
2. Vermieten der Yacht mit Kapitän (Skipper).

• Das Boot kann zu zwei Zwecken gemietet werden:
1. als Touryacht
2. als Rennyacht

Als Rennsegeln gilt jede organisierte Veranstaltung, oder gelegentliches Gruppensegeln wo im Rennausschreiben "Renn-"; "Regatta" oder Synonyme dieser Worte erscheinen, bzw. wo die Boote auf einer gekennzeichneten Rennstrecke auf dem Wasser zu festgesetzten Regeln wetteiefern, bzw. wo das Boot auf einer gekennzeichneten Rennstrecke als nicht registrierter Teilnehmer teil nimmt (z.B.: Kékszalag - Segelregatta, Pfingtsregatta).

Die Boote können - wegen den unterschiedlichen Risikofaktoren - für Segeltouren und Segelregatten zu unterschiedlichen Preisen gemietet werden. Der Mieter ist verpflichtet, bei seiner Anfrage, aber spätestens vor dem Anmieten (vor Bootsübergabe) den Vermieter über den Mietzweck / Mietart zu informieren. Sollte der Mieter den Vermieter erst am Anfangstag der Mietzeit darüber informieren, dass er das Boot nicht zu Tourenzwecken sondern zu Rennzwecken anmieten will, kann das Boot nur übergeben werden, wenn der Preisunterschied an Ort beglichen wird. Im entgegengesetzten Fall wird die Kaution nicht zurückerstattet und das Boot wird nicht übergeben.

Der Vermieter ist berechtigt den Mietzweck des Bootes während der Mietzeit zu überprüfen. Da die Boote alle mit GPS-Trackingsystem ausgerüstet sind, kann eine Rennteilnahme objektiv bewiesen werden.  Sollte sich erweisen, dass das Boot nicht wie angegeben zu Tourenzwecken sondern zu Rennzwecken angemietet wurde, gilt das als sofortiger Vertragsbruch und der Verimeter ist somit berechtigt  den Charter ausser Kraft zu setzen. Der bereits bezahlte Mietpreis und die Kaution werden nicht zurückgezahlt. Der Mieter kann keinerlei Forderungen für Schäden nicht materieller Art, die sich aus dieser Situation ergeben, stellen. .
• Der Vermieter sorgt dafür, dass die Yachten mit dem Schiffsbrief, Schifflog, Verischerungspapiere und den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheits- und Rettungsausrüstung dem Mieter zur Verfügung gestellt werden (gemäß ungarischer Erlaß Nr. 2/2000 (VII.26) KÖVIM) .

• Die Ausrüstungsgegenstände – im Inventar festgehalten – sind auf der Yacht in der Anlage Nr. 2. „Verzeichnis der Yachtausrüstung“ aufgelistet. Die Übergabe – Übernahme wird anhand dieses Verzeichnisses durchgeführt.

• In der Yacht wurden die Bedienungsanleitung der Yacht auf Ungarisch, die Karte der Häfen am Balaton, sowie ein Lehrbuch mit dem notwendigen Wissen über den Verkehr auf Wasserwegen untergebracht.

• Es besteht die Möglichkeit ein PKW pro Yacht auf dem geschlossenen Parkplatz des Hafens abzustellen. Für alle weiteren PKWs muss eine zusätzliche Parkgebühr laut aktuellem Tarif bezahlt werden.

• Service im Hafen: Trinkwasser, elektrischer Strom, Kabelfernsehempfang an der Mole, Dusche, Toiletten, sowie weitere Zusatzdienstleistungen können nach der aktuell geltenden Hafenordnung und Hafenservice in Anspruch genommen werden.

• Im Basishafen ist die Benutzung des Strandes ohne Zusatzgebühren möglich.

• Die Wellness-Angebote des Hotels können zu den angebenen Tarifen in unserem Hafenbüro reserviert werden.

• Der Vermieter verfügt über die notwendige Charter-CASCO- und Haftpflichtversicherung der Yachten. Die CASCO-Versicherung deckt keine Schäden, die aus nicht bestimmungsgerechter Handhabung, oder aus betriebsüblicher Abnutzung und aus anderen vorsätzlichen Schadenszuführung resultieren (siehe 5. Punkt). Unter andere vorsätzliche Schadenszuführung wird zum Beispiel die Schadenszuführung durch Randalieren und anderen Exzessen oder das ins Wasserwerfen der Ausrüstungsgegenstände verstanden. Der Mieter haftet für jeden Schaden und Verlust, der durch die Versicherungspolice nicht gedeckt wird und der Schaden eindeutig während seiner Mietzeit entstanden ist, oder die CASCO-Verischerung zwar den entstandenen Schaden deckt, aber der Eigenanteil höher ist als die Kaution. Dem Vermieter steht es zu den entstandenen Schaden, den Eigenanteil der Versicherung und die entstandenen Kosten in erster Linie aus der Kaution zu decken.

• Nach Übernahme der Yacht belasten den Mieter außer den Anlegekosten der BAHART-häfen, die Servicekosten fremder Häfen, der Kraftstoff verbrauch sowie die Kosten weiterer notwendigen Vorräte.

• Die Gebühren der einzelnen Zusatzdienstleistungen können je nach Mietzeitraum variieren. Der Mieter kann sich über Preise und genaue Bedingungen unter http://www.eastcraft.hu/foglalas/ajanlatkeres/ informieren.

• Sollten in der Mietzeit Reparaturarbeiten an der Yacht notwendig werden, müssen diese immer vom Vermieter auf seine eigene Kosten erledigt werden, unabhängig davon, in welchem Hafen die Yacht fest liegt. Kosten für Reparaturen, die vom Mieter durchgeführt wurden, müssen vom Vermieter nicht ersetzt werden.

• Der Vermieter macht den Mieter darauf aufmerksam, dass der Mieter für die Mietzeit der Yacht über keine persönliche Unfallversicherung bzw. sonstige Gepäckversicherung (bezüglich persönlicher Gegenstände auf dem Boot bzw. das auf dem Parkplatz zurückgelassene KFZ und im KFZ zurückgelassene Gegenstände) verfügt und diese Versicherungen nicht Bestandteil der Yachtcharter Dienstleistung sind.

 

II. Benutzung und Betreiben der Yacht

Der Vermieter nimmt an, dass der Skipper (gemäß vorgezeigtem gültigem Führerschein) zum Zeitpunkt des Charterns, sowie für die Mietzeit über vollständige Kenntnisse der geltenden Verkehrsregeln auf dem Wasser verfügt.

Die nicht bestimmungsgerechte Handhabung gilt als außerordentlicher Vertragsbruch und hat eine sofortige Vertragskündigung zu Folge. Bei sofortiger Vertragskündigung muss der Mietvorgang sofort unterbrochen werden. Die komplette Mietgebühr sowie jeder Schaden des Vermieters in der Yacht, der nicht von der abgeschlossenen Versicherungsvertrag gedeckt wird (z.B.: Selbstbeteiligung, vorsätzliche Schäden), müssen erstattet werden.


II.1 Allgemeine Betriebsbedingungen

• Bestimmung der Yacht: Segel-Kleinboot.

• Benutzungsgebiet der Yacht: der Balaton.

• Das Mietobjekt kann nur mit einem gültigen (beiderseitig anerkannten) Mietvertrag gechartert werden.

• Der Mieter muss die festgelegten Bedingungen in der AGB, im Mietvertrag und im Verzeichnis der Yachtausrüstung (Inventar) ohne Einwände, schriftlich akzeptieren.

• Die Yacht entspricht den am Balaton vorgeschriebenen und erwarteten technischen Anforderungen. Als Motoryacht darf sie nur im Einklang mit den Verkehrsregeln auf dem Wasser benutzt werden!

• Die Yachten werden mit Kraftstoff voll betankt übergeben. Nach der Regel "voll betankt abholen und voll betankt abgeben" müssen die Yachten vor der Rückgabe im Heimathafen auf Kosten des Mieters voll betankt werden.

• Beim Überschreiten der durchschnittlich gerechneten 1 Betriebsstunde pro Tag, ist der Mieter verpflichtet einen Aufpreis zu bezahlen, dieser beträgt HUF 10.000,- + MwSt. / angefangene Betriebsstunde auf dem Betriebsstundenzähler

• Dem Mieter ist es untersagt das Gewässersystem des Balatons zu verlassen, die Yacht aus dem Wasser zu kranen, oder auf einer anderen Weise aus dem Gewässersystem abzutransportieren!

• Die Yacht darf nur dann vermietet werden, wenn seitens Mieter mindestens eine Person als ausgebildeter Kapitän und eine Person als erfahrenes Mannschaftsmitglied bereit stehen.

• Der Vermieter stellt dem Mieter Hilfsmittel zu Verfügung, die den Mieter mit der sachgemäßen Bedienung der Yacht und den Gegebenheiten der Gewässer vertraut machen. Der Mieter ist verpflichtet, das praktische Wissen aus den Hilfsmitteln zu studieren und sich anzueignen.

• Ohne schriftliche Erlaubnis des Vermieters ist es dem Mieter untersagt die Yacht an Dritte weiterzugeben, weiterzuvermieten oder zu übertragen. Sofern während der Mietzeit mehrere Personen mit gültiger Fahrerlaubnis die Yacht zu steuern gedenken, muss das im Mietvertrag festgelegt werden. In solchen Fällen muss jede dieser Personen einen Ausweis und eine Fahrerlaubnis für Kleinboote vorweisen.

• Sollte die Yacht einen Unfall oder Schäden verursachen, ist der Mieter verpflichtet, bei den nächstliegenden Hafenbehörden die Klärung des Unfalles, der Schäden und der Umstände zu beantragen. Er ist desweiteren verpflichtet die Ereignisse schriftlich dokumentieren und protokollieren zu lassen, und den Vermieter in innerhalb der kurzmöglichsten Zeit (maximal 2 Stunden) zu benachrichtigen! Sollte die Versicherung wegen Versäumnis dieser Benachrichtigungsfrist den Schadensersatz verweigern, so muss der Mieter den kompletten verursachten Schaden ersetzen!

 

• Als nicht bestimmungsgerechte Handhabung gelten besonders:

a) Die Nichtbeachtung des Inhaltes der AGB und des Mietvertrages.

b) Das Verletzen der Schifffahrtsregeln.

c) Die Nichtbeachtung der geltenden Hafenordnung.

d) Das Manövrieren/Fahren unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Betäubungsmitteln, Medikamenten.

e) Wettfahren oder Beteiligung an einer Regatta, sofern der Mieter den Tatbestand des Wettrennens dem Vermieter vorenthielt.

f) Segelschulung oder andere Schulungsaktivitäten

g) Schleppen von anderen Wasserfahrzeugen (ausgenommen im Notfall).

h) Sofern der Mieter die im Mietvertrag festgelegte Kapazität (Schlafplätze / Anzahl der Passagiere) überschreitet oder Personen sich auf der Yacht befinden, die nicht auf der Passagierliste des Mietvertrages stehen.

i) Sofern der Mieter die Yacht und Kommunalräume des Hafens nicht bestimmungsgerecht und umsichtig benutzt, und dabei die Rechte und gesetzlichen Interessen anderer nicht wahrt.

j) Sofern der Mieter im Inneren und im Äußeren der Yacht durch die nicht bestimmungsgerechte Benutzung seiner Ausrüstung der Inneneinrichtung und dem Mobiliar der Yacht Schaden zufügt (z.B.: Tintenpatzer, Kratzer, Benutzung nicht geeigneter Schuhe, Verunreinigung des Bettbezuges oder der Bettwäsche).

k) Sofern für nicht haushaltsübliche Zwecke säurehaltige und / oder explosive Chemikalien an Bord gebracht werden.

l) Sofern außerhalb der vorgeschriebenen Raucherzone (Cockpit) geraucht wird (in den Kabinen vor allem).

m) Sofern der Mieter bei einem Sturm über 6 auf der Beaufortskala den Hafen verlässt.

n) Sofern die Yacht irreparable Schäden erleidet, oder der Zustand eines Hauptbauelements (wie Motor, Segelwerk, Mast, Wasserpumpe im Rumpf, Ankermechanismus, Tauwerk, Navigationslichter, Kompass, Rettungsausrüstung, usw.) kein angemessenes Funktionieren erlaubt, oder keine ausreichende Kraftstoffreserve zur Verfügung steht und im Allgemeinen sofern durch die Wetterverhältnisse oder durch den Zustand der Yacht oder durch den Zustand der Besatzung oder durch die Kombination all dieser die Sicherheit der Yacht gefährdet wird.

o) Sofern der Mieter die Segelfläche nicht unverzüglich verringert, wenn es notwendig wird. Die Segelfläche muss ein sicheres Segeln gewährleisten, darf keine übermäßige Spannung, keinen übermäßigen Druck auf den Mast und auf das Tauwerk ausüben.

p) Sofern der Mieter nachts ohne Navigationslichter und ohne ausreichendes Wachpersonal auf dem Deck fährt.

q) Sofern der Mieter im Falle eines Unfalls, einer Havarie, eines Schadens und / oder im Falle einer unauflösbaren Verhinderung den Besitzer der Yacht unter einer der folgenden Telefonnummern per Anruf oder SMS nicht benachrichtigt: +36-20-775-1544; +36-20-554-2723.

• Der Mieter ist desweiteren verpflichtet, während der Mietzeit jeden Defekt zu melden, der die Funktionsfähigkeit der Yacht zwar nicht beeinträchtigt, aber eine vorbereitete Reparatur benötigt.  Der Mieter übernimmt die volle Haftung für Schäden, die auf seine verzögerte Mitteilung zurückzuführen sind und ist verpflichtet die Kosten dieser zu übernehmen. Sollte er Schäden verschweigen, die die Sicherheit eines Menschenlebens oder des Vermögens gefährden, kann der Vermieter gegen ihn die Einleitung eines Strafverfahrens beantragen.


II.2 Segeln mit der Yacht im Sturm

Die Yachten entsprechen vollkommen den Sicherheitsvorschriften am Balaton, sind deshalb auch während eines Sturmes sicher. Trotzdem können durch unsachgemäße Bedienung Schäden im Rumpf, im Motor, im Tauwerk und im Segelwerk entstehen, die die Sicherheit der Passagiere an Bord und / oder die Intaktheit der Yacht gefährden können.

Im Sinne dieses Vertrages werden unter „Sturmwarnung“, die blinkenden Leuchtsignale der vom Ungarischen Wetterdienst (OMSZ) betriebenen und vom Wasser sichtbaren Anlagen am Balatonufer, bzw. die Sturmvorhersagen auf der Website des OMSZ verstanden.

• Der ernannte Kapitän der Yacht ist verpflichtet die „Sturmwarnung“ zu verfolgen und sich über die Wettervorhersagen zu informieren (www.met.hu; bzw. Büro des Hafenmeisters).

• Bei einer Windstärke über 6 Beaufort (siehe Tabelle) darf die Yacht nicht benutzt werden. Beim Eintreffen eines Sturmes über 6 Beaufort müssen die offenen Gewässer Richtung nächstgelegener Zufluchtshafen verlassen werden, oder die Yacht muss auf dem offenen Wasser sachgemäß, mit verschlossenen Luken geankert werden. Der Hafen darf nicht verlassen werden, sofern die Vorhersagen, bzw. die Instrumente der Yacht folgende oder höhere Werte anzeigen:
Tabelle Nr. 1.
6    25-27 Knoten    40-50 km/h    25-31 mp/h    10,8-13,8 m/s    Starker Wind    größere Wellen mit brechenden Köpfen.

• Während der Fahrt bei 5-6 Beaufort ist das Tragen einer Rettungsweste für jede Person an Bord PFLICHT!

• Es ist verboten, die Yacht unbewacht und unbeaufsichtigt, oder in von Wellen ungeschütztem Hafen vor Anker liegen zu lassen (d.h. Häfen mit einer Mole,  Hafenbereiche in Ausfahrtsnähe mit starkem Wellengang).

• Sollte die Windstärke 6 Beaufort an irgendeinem Tag der Mietzeit während mindestens 50% der Zeit tagsüber erreichen oder überschreiten, darf der Mieter mit der Yacht den Hafen nicht verlassen, kann aber als Entschädigung einen 1-tägigen Charter bekommen, den er außerhalb der Mietzeit, nach vorheriger Absprache einlösen kann.

Sollte bei Nichteinhaltung der vorliegenden Punkte jeglicher Schaden die Yacht treffen, oder sollte die Yacht anderen Boote, Hafenanlagen oder Personen Schaden zufügen, so trägt der Mieter die volle strafrechtliche und Schadenshaftung.

 

III. Die Übergabe der Yacht

• Die Übergabe der Yacht an den Mieter erfolgt am Anfang der Mietzeit, die von den Parteien im Mietvertrag festgelegt wurde. Die Vorführungszeit der Yacht und die Bekanntmachung des Mieters mit der Yacht sind Teil der vertraglichen Mietzeit. Die Übergabe der Yacht erfolgt zu einem vereinbarten Zeitpunkt, der Übergabeprozess nimmt mindestens eine Stunde in Anspruch. Jeder benannte Skipper der Yacht muss eine gültige Fahrerlaubnis für Kleinboote vorweisen, sowie einen Personalausweis oder einen Pass, der vom Vermieter als Anlage zum Vertrag kopiert werden darf.

• Vor der Übergabe der Yacht ist der Mieter der Yacht verpflichtet, die im Mietvertrag und in der jeweils aktuellen Preisliste angegebene und bestimmte Kaution zu hinterlegen.

Zwei Formen der Kaution können gemäß den Mietkonstruktionen gewählt werden:

1. Kaution in Bargeld: bei der Übernahme der Yacht hinterlegt der Mieter für den Vermieter als Garantie die Kautionssumme, diese Kaution kann zum Teil oder vollständig die im 1. Punkt des Mietvertrages erwähnten, von der Versicherungspolice nicht gedeckten Forderungen und Schnellschäden des Vermieters decken, bezogen auf eventuell entstandene Verluste und Schäden in der Yacht oder in der Ausrüstung. Die Kaution wird dem Mieter rückerstattet, nachdem der Vermieter zusammen mit dem Mieter die Yacht und das Inventar anhand der „Verzeichnisses der Yachtausrüstung“ kontrolliert und der Mieter die Yacht und die komplette Ausrüstung dem Vermieter rückerstattet hat.

2. Kautionsversicherung: kann für bestimmte Mietdauer in der Form einer Rückversicherung gewählt werden, die Summe wird am Ende der Mietzeit nicht rückerstattet.

Anwendungsbedingungen für die Kaution in Bargeld und für die Kautionsversicherung:

N: Mietperiode angeben: Kaution in Bargeld: Kautionsversicherung:
1. Volle Woche Verbindlich Nicht wählbar
2. Kurze Woche Verbindlich Nicht wählbar
3. Wochenende Wählbar Wählbar
4. Ein Wochenendtag Wählbar Wählbar
5. Ein Werktag Wählbar Wählbar
6. Regatta-Tag Verbindlich Nicht wählbar
7. Halbtags mit Kapitän keine Kaution keine Kautionsversicherung

o Sofern der Mieter für die Mietperioden 1-6. aus der Tabelle Nr.2 sich einen Kapitän mietet, ändert das nichts an den Anwendungsbedingungen für die Kaution in Bargeld und für die Kautionsversicherung.

o Sofern der Mieter die Kaution in Bargeld gezahlt hat, und solche Schäden im Schiff verursacht hat, oder der Eigenanteil höher als die gezahlte Kaution in Bargeld iegt,  so haftet der Mieter  finanziell für den besagten Unterschied.

o Sofern der Mieter die Kautionsversicherung gezahlt hat, deckt die Kautionsversicherung die in der Yacht durch Fahrlässigkeit entstandenen Schäden, er kann nicht verpflichtet werden, weitere Zahlungen zu leisten.

o Sofern der Mieter die Kautionsversicherung gezahlt hat, deckt die Kautionsversicherung die in der Yacht durch Absicht entstandenen Schäden nicht. Schäden die durch abichtliche  Schadenszuführung entstanden sind, müssen bezahlt werden, die bezahlte Kautionsversicherung wird in die Reparaturkosten einberechnet.

• Bevor der Mieter das „Verzeichnis der Yachtausrüstung“ entgegen zeichnet, ist er berechtigt die Yacht, das Segelwerk und die Ausrüstung gründlich zu untersuchen, um sich zu vergewissern, dass jeder Bestandteil des Verzeichnisses in einwandfreiem und funktionsfähigem Zustand zur Verfügung steht. Die Ausnahmen werden schriftlich im „Verzeichnis der Yachtausrüstung“ festgehalten.

• Der Vermieter informiert den Mieter zu Beginn des Charterns über die Reparaturkosten der einzelnen Ausrüstungsgegenstände bei eventuellen Schäden (bei Verlust gilt Ersatz). Die Parteien einigen sich mit der Unterschrift des Mietvertrages, dass von der rückerstatteten Kautionssumme die Reparatur- / Ersatzkosten der betroffenen Posten laut „Verzeichnis der Yachtausrüstung“ abgezogen werden können.

• Nach Übergabe der Yacht steht dem Mieter 1 Stunde zur Verfügung, um später entdeckte Mängel und Schäden auf dem „Verzeichnis der Yachtausrüstung“ einzutragen und den Vermieter darüber in Kenntnis zu setzen. Sofern der Mieter mit der Yacht den Hafen innerhalb 1 Stunde verlässt, wird der Ablauf der festgelegten 1 Stunde ab dem Zeitpunkt des Ablegens der Yacht vom Ufer gezählt.

• Der Vermieter kann darauf bestehen, dass der Mieter und seine Mannschaft ihre Kompetenz bezüglich der sicheren Bedienung und Navigation der Yacht demonstrieren, falls notwendig auch auf dem Wasser des Balatons, mit dem Vermieter (oder seinem Beauftragten) an Bord. Sollte es dem Mieter und seiner Mannschaft nicht gelingen, den Vermieter von ihrer Kompetenz zu überzeugen, kann der Vermieter den vorliegenden Vertrag kündigen, oder (falls einer zur Verfügung steht) einen von beiden Seiten akzeptierten Skipper an Bord bestellen, auf Kosten des Mieters und solange es der Vermieter aus Sicherheitsgründen bezüglich Passagiere und Yacht für notwendig hält. Das vom Mieter verlangte Fachwissen und die Prüfung dessen, bilden Teil der vertraglichen Mietzeit. Sollte es diesbezüglich zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Mieter und Vermieter kommen, kann der Vermieter den Vertrag mit sofortiger Wirkung und ohne Schadensersatzpflicht kündigen!

• Der Vermieter ist verpflichtet die Yacht dem Mieter in leerem und sauberem Zustand für die bestimmungsgerechte Nutzung zu übergeben.

• Die Übergabe der Yacht erfolgt immer mit:

a. Erläuterung der Bedingungen aus den AGB,

b. gemeinsame Kontrolle des „Verzeichnisses der Yachtausrüstung“,

c. Inspektion der Yacht von außen,

d. Erläuterung der Bedienung der Yacht, des Tauwerks und ihrer speziellen Eigenschaften,

e. Bezahlen der Kaution,

f. Unterschrift der AGB, des Verzeichnisses der Yachtausrüstung und des Mietvertrages,

g. Probe Ab- und Anlegen falls notwendig.

h. die Übergabe der Yacht ist bei Übernahme der Yachtschlüssel und Dokumente abgeschlossen.

• Eine Stunde nach Unterschrift der AGB, des Verzeichnisses der Yachtausrüstung und des Mietvertrages gilt die Yacht als vom Mieter übernommen, somit übernimmt der Mieter die volle Haftung für die Yacht. Der Mieter ist danach nicht mehr berechtigt, Ansprüche bezüglich Zeitverluste oder Kosten wegen Havarie, Beschädigungen oder Defekte gegenüber dem Vermieter geltend zu machen.


IV. Die Rücknahme der Yacht

• Der Zeitpunkt für die Rücknahme der Yacht ist der letzte Tag der kompletten Mietzeit. Letzter Rückgabetermin ist jedoch spätestens eine Stunde vor dem Sonnenuntergang.

• Die Rücknahme der Yacht erfolgt nach der Kontrolle des Verzeichnisses der Yachtausrüstung und nach Inspektion des Yachtzustandes mit der Rückgabe der Yachtschlüssel und Dokumente, wobei alles schriftlich festgehalten wird.

• Sollte der Mieter die Yacht nicht termingerecht räumen und die Yacht somit nicht rechtzeitig übergeben, ist er verpflichtet eine Nachgebühr wegen unberechtigter Nutzung der Yacht zu bezahlen. Die Nachgebühr beträgt 130% des jeweils aktuell gültigen Tagessatzes. Sollte wegen der unberechtigten Nutzung der Yacht der nächste Mieter verhindert sein, die Yacht zu übernehmen, so muss der unberechtigte Nutzer diesem Schadensersatz zahlen.

• Im Mietpreis sind die Kosten Innen- und Außenreinigung nicht enthalten. Dem Mieter ist es untersagt die Innen- und Außenreinigung selber zu verrichten, da die Reinigung auch als Inspektion des Vermieters dient. Die jeweiligen Reinigungskosten sind in der aktuell gültigen Preisliste enthalten. Die Reinigungskosten werden in jedem Fall von der Kaution abgezogen.

• Sollte der Mieter die Yacht anderswo, als im benannten Basis- /Rückgabehafen lassen, so ist er verpflichtet alle Kosten des Vermieters zu übernehmen, die aus der Rückführung der Yacht in den Basishafen resultieren.

Bei der Rückgabe der Yacht kontrollieren die PARTEIEN gemeinsam das Verzeichnis der Yachtausrüstung. Sollte irgendein Posten beschädigt oder verloren gegangen sein, so kann der Vermieter den aus dem Verzeichnis entnommenen Preis aus der Kaution einbehalten. Steht neben dem betroffenen Posten kein Preis, können in diesem Fall die Reparatur- oder Ersatzkosten nur nach dem Einholen eines Angebotes festgelegt werden. Bis zum Eintreffen des Angebotes wird die gesamte Kaution einbehalten.

 
V. Reservierung oder Rücktritt

• Unsere Yachten können im Internet (www.eastcraft.hu), persönlich oder per Telefon (+36-20 554-2723) gebucht werden.
• Ausser dem Frühbucherrabatt können wir weiter Rabatte nur bei Online-Buchungen anbieten!
• Die Höhe des Frühbucherrabattes ist unabhängig von der Buchungsart.
• Nach Akzeptierung unseres Angebotes stehen 7 Arbeitstage zur Verfügung, um die Anzahlung zu tätigen. Innerhald dieser 7 Arbeitstage bieten wir das reservierte Boot keinem anderen Interessenten an, bzw. wird es auch nich verkauft.
• Die Anzahlung für einen Regatta-Tag beträgt 100%, in den üblichen Mietperioden 50%.
• Die verbleibende Summe muss eine Woch vor Übernahme der Yacht beglichen werden.
• Die Kaution muss spätestens direkt vor der Übernahme der Yacht hinterlegt werden, diese wird nach Rücknahme der Yacht rückerstattet.
• Die genaue Passegierzahl muss spätestens einen Tag vor Übernahme der Yacht angegeben werden.
• Ein Verlegen der Buchung kann nur innerhalb der gleichen Mietperiode erfolgen, gegen 10% Aufpreis und in Betracht der vorliegenden Buchungen.
• Die Reservierung der Yacht für jeden Mietzeitraum kann durch das Bezahlen des Mietpreises für die komplette Mietzeit oder durch das Bezahlen der in der gültigen Preisliste angegebenen Anzahlung erfolgen. In diesem Fall ist der Vermieter verpflichtet die Yacht dem Mieter für den gewünschten Zeitraum im schiffbaren Zustand zur Verfügung zu stellen. Sollte der Vermieter – die folgenden Fälle für höhere Gewalt ausgenommen – nicht in der Lage sein die Übergabe der Yacht der Reservierung entsprechend zu gewährleisten, ist er verpflichtet das Doppelte der erfolgten Anzahlung zurückzuzahlen. In Fällen für höhere Gewalt wird nur die Summe der Anzahlung zurückgezahlt.

Benannte Fälle für höhere Gewalt:

a. Falls in der vorhergehenden Mietzeit die Yacht dermaßen beschädigt wurde, dass sie nicht mehr wassertauglich ist und der Vermieter es dem Mieter mindestens innerhalb von 5 Tagen vor Anfang seiner Mietzeit nicht mitgeteilt hat.

b. Falls die Behörden die Yacht beschlagnahmt haben.

c. Falls die Yacht gestohlen wurde.

• Falls der Mieter nach erfolgter Anzahlung aus welchem Grund auch immer seine Reservierung absagt, behält der Vermieter jede bis zum Zeitpunkt der Absage eingetroffene Einzahlung. Der Vermieter behält sich das Recht vor, nur in dem Fall die Anzahlung zurückzuzahlen, wenn es ihm gelingt, einem anderen Mieter die Yacht für die gleiche Mietzeit mit den gleichen Konditionen zu vermieten / verchartern.

• Falls der Mieter sich entschließt, die Yacht vor Ablauf der Mietzeit, also vor dem vereinbarten Zeitpunkt zurückzugeben, ist der Vermieter nicht verpflichtet den proportionalen Betrag des Mietpreises zurückzuzahlen.

• Der Mieter ist nur dann berechtigt seine Mietrechte an Dritte weiterzugeben, wenn er es im Voraus mit dem Vermieter schriftlich vereinbart hat, und gleichzeitig der komplette Mietpreis bezahlt wurde und der Mieter mit der dritten Partei einen Vertrag abschließt, der inhaltlich dem vorliegenden Vertrag und seinen Anhängen entspricht.

• Sollte der Vermieter die Yacht – aus Gründen des Auslieferungshindernisses – zum Zeitpunkt der Übergabe nicht zur Verfügung stellen können, muss der Mieter – zum gleichen Preis und zu gleichen Konditionen – das Angebot des Vermieters in der gleichen oder höheren Yachtkategorie annehmen.


VI. Ausschlüsse aus der CASCO-Versicherung

Der Vermieter macht den Mieter darauf aufmerksam, dass die CASCO-Versicherung des Vermieters auf die Yacht bei folgenden genannten Versicherungsfällen nicht geltend gemacht werden kann und somit der Mieter die volle finanzielle Haftung trägt:

Ausschlüsse aus der Versicherung:
a. Schäden, die entstehen wenn das Fahrzeug nicht zu Sport- oder Hobbyzwecken genutzt wird (z.B.: unangemeldete Wettfahrten).

b. Im Falle von Schäden, die der Mieter vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht hat.

c. Schäden, die wie folgt zu Stande kamen:
o Anwendung von chemischen, biologischen, biochemischen Materialien oder von elektromagnetischen Wellen.
o Terrorähnliche und politisch gewaltsame Taten, unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Personen.
o Meuterei, ziviler Ungehorsam, Streik, Ausschlüsse und Arbeiteraufstände.
o eschlagnahme, Konfiszierung oder höhere Gewalt, oder andere Eingriffe.

d. Indirekte Schäden (z.B.: Beschränkung der Wettbewerbsfähigkeit, kleineres Wert, entgangener Nutzvorteil),

e. Verlust von Mobiltelefon, Geld, Wert- und Schmucksachen, oder wenn diese ins Wasser fallen.

f. Falls die Yacht bei einem Sturm über 6 Beaufort aus dem Hafen läuft und einen Unfall oder Schiffsbruch erleidet.

 

Balatonkenese, …. …………………………. .2014

 

Ich akzeptiere hiermit die Bedingungen der vorliegenden AGB und der gültigen Preisliste der EAST-CRAFT GmbH. und sorge mit bindender Geltung für die Einhaltung dieser durch mich und durch die Passagiere auf der Yacht:


Unterschrift des Mieters: ………………………….

  

Der Unterzeichnete ……………………….. sorgt im Auftrag der EAST-CRAFT GmbH. für die restlose Einhaltung der Auflagen des Vermieters aus der vorliegenden AGB.

Unterschrift des Vermieters: ………………………….
 



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Hozzájárulok, hogy megadott személyes adataimat a az EastCraft Kft. saját marketing tevékenységéhez, közvetlen üzletszerzés és tájékoztatás céljára telefonon, vagy egyéb elektronikus hírközlési úton (pl. SMS, MMS, E-mail), automatizált hírlevélküldő rendszeren keresztül, illetve postai úton felhasználja. Tudomásul veszem, hogy az EastCraft Kft. részére postai (1096 Budapest, Sobieski J. u. 20-24. fszt. 4-5.) és az info@eastcraft.eu elektronikus címeken keresztül bármikor kérhetem a nyilvántartott személyes adataim törlését, módosítását, illetőleg a kezelt adatokról való tájékoztatását.

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